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Der Kraftdreikampf, international Powerlifting genannt, ist eine Wettkampfsportart der Schwerathletik und setzt sich aus den drei Disziplinen Kniebeugen, Bankdrücken und Kreuzheben (offizielle Reihenfolge) zusammen. Vergleichbar ist der Kraftdreikampf am ehesten mit dem olympischen Zweikampf beim Gewichtheben, bestehend aus Reißen und Stoßen. Dabei unterscheidet er sich darin, dass beim olympischen Gewichtheben die Schnellkraft im Fokus steht, hingegen der KDK ein reiner Maximalkrafttest ist. Dabei werden die Wettkampfteilnehmer in Alters- und Gewichtsklassen eingeteilt. In jeder Disziplin sind ihnen jeweils drei Versuche gestattet. Im Bereich des Wettkampfsport unterscheiden wir die sportlichen Vergleiche, Wettbewerbe und Meisterschaften nach zwei Kategorien, Equipment und Classik. In beiden Kategorien werden die Wettkampfdisziplinen nach denselben technischen Regeln ausgeführt, während im Bereich Classik nur wenige Hilfsmittel erlaubt sind dürfen nach der Version Equipment nach Reglement definierte Ausrüstungen eingesetzt werden die dann weit höhere Lasten zu lassen.
Mit der Gründung der International Powerlifting Federation (IPF) wurden 1971 die Regeln für den Kraftdreikampf erstmals verbindlich definiert und eine offizielle Reihenfolge für die bis heute geltenden Disziplinen festgelegt. 1973 schlossen sich auch europäische Länder der IPF an, was 1978 schließlich die Gründung der European Powerlifting Federation (EPF) zur Folge hatte. 1982 erfolgte die offizielle Eingliederung des Kraftdreikampfes in den Bundesverband Deutscher Gewichtheber (BVDG). Im Zuge einer Umstrukturierung der Schwerathletik in Deutschland kam es 2000 zur Loslösung des Kraftdreikampfes aus dem BVDG und zur Gründung des Bundesverbandes Deutscher Kraftdreikämpfer (BVDK). Der Kraftdreikampf ist in Thüringen dem Thüringer Athleten Verband (TAV) untergeordnet, welcher ebenfalls als Dachverband für das Gewichtheben und Fitness im Bundesland darstellt. Der Regionalverband ist auf nationaler Ebene dem BVDK unterstellt. International ist dieser wiederum der EPF und IPF unterstellt. Es gibt verschiedene Landes-, Europa- und Weltmeisterschaften im Kraftdreikampf. Zudem existieren in Deutschland mehrere nationale und regionale Ligen und Wettbewerbe, deren Regeln, Abläufe und den Dopingkontrollen dem internationalen Standard unterliegen.
Den aktuellen Stand des laufenden Wettkampfjahres findet Ihr hier.